Was bewegt eigentlich den Goldpreis? Teil 5: Die Flucht der Großinvestoren aus Fonds

Die Geschichte des jüngsten Goldpreisrutsches ist auch eine Geschichte einer Flucht institutioneller Investoren aus dem Gold – genauer, aus den Exchange Traded Funds, die sich mit Gold beschäftigen.

Diese Funds, kurz ETF, sind börsengehandelte Investmentfonds, die meist passiv verwaltet werden und dabei Vergleichsindizes nachbilden. Eine ganze Reihe solcher ETFs existieren, die sich mit Goldinvestments beschäftigen. Einige halten physisches Gold, also vor allem Barren, viele nutzen den Terminmarkt und Instrumente wie Futures, um den Goldpreisverlauf nachzubilden. Weiterlesen... →

Was bewegt eigentlich den Goldpreis? Teil 4: Der Goldpreis und die expansiv agierenden Notenbanken

Während die internationalen Notenbanken eine immer gewichtigere Rolle bei der Nachfrage nach Gold spielen, stand in den letzten Jahren vor allem die US-Notenbank Federal Reserve, kurz Fed, im Blickpunkt.

Der Grund hierfür ist die extrem expansive Währungspolitik, die die Notenbanken um Fed-Chef Ben Bernanke seit längerer Zeit fahren. Bekannt geworden ist diese unter dem Namen „quantitative easing“, quantitative Lockerung (QE). Diese Maßnahme kommt zur Anwendung, wenn die Notenbank ihr wichtigstes Steuerungsinstrument, den Zins, bereits auf Null gesenkt hat, aber weiter expansiv agieren will. Hierzu kauft die Notenbank im großen Stil Anleihen am Markt, pumpt so Geld in den Markt. Mittlerweile ... Weiterlesen... →

Was bewegt eigentlich den Goldpreis? – Teil 3: Die Rolle Asiens und der Notenbanken

Wie die Statistiken zum Gold zeigen, spielt der Investmentsektor eine wesentliche Rolle bei der Bildung des Feinunzenpreises. Da sind zum einen die Börsen, die mit meist spekulativen Anlagevehikeln wie Futures und Optionen den Preis des Edelmetalls massiv beeinflussen können.

Die Bedeutung des Finanzmarktes hat zudem bei der physischen Goldnachfrage mit dem Aufkommen der ETFs nach und nach an Bedeutung gewonnen. Daten des World Gold Councils zufolge ist die Nachfrage von dieser Seite von 133 Tonnen im Jahr 2004 auf einen Rekord von 623 Tonnen im Jahr 2009 geklettert, hat danach diesen Wert aber nie mehr erreicht. Deutlich angestiegen ist seit 2008 auch die Nachfrage nach Goldanlagen wie Münzen und ähnlichem. Das lässt sich unmittelbar auf die Folgen der US-Finanzmarktkrise ... Weiterlesen... →

Was bewegt eigentlich den Goldpreis? Teil 2: Woher kommt die Goldnachfrage?

Während Gold von vielen vor allem als Spekulationsobjekt gesehen wird, hat das Metall tatsächlich auch eine große wirtschaftliche Bedeutung. Das gilt vor allem für eine Branche, die erheblich vom Verlauf der Konjunktur abhängig ist: Die Schmuckindustrie.

In den Werkstätten der Schmuckhersteller wird der größte Teil des weltweit aus der Bergwerksproduktion geförderten und des recycelten Goldes genutzt. Im Zusammenhang mit der Schmuckbranche muss ein Detail betont werden: Ein Verbrauch von Gold findet nicht statt. Durch die Weiterverarbeitung zu Goldschmuck verschwindet der Rohstoff nicht für immer vom Markt. Zumindest theoretisch könnte das so weiterverarbeite Edelmetall jederzeit wieder auf den Markt gelangen. Die Mengen sind alles andere als ... Weiterlesen... →

Was bewegt eigentlich den Goldpreis? Teil 1: Sorgen um das Goldangebot der Zukunft

Viel wird derzeit geschrieben über den Goldpreis und viele Kommentatoren sind tief verunsichert.

Das ist kein Wunder, denn die Feinunze hat zwischen Anfang Oktober 2012 und Mitte April 2013 einen deutlichen Kursrutsch von 1.796 Dollar auf 1.322 Dollar hinter sich gebracht. Das Allzeithoch bei der Feinunze, notiert im September 2011 bei 1.921 Dollar, ist mittlerweile weit entfernt. Für den Goldpreis sind dies auf den ersten Blick fast zwei verlorene Jahre, doch das würde der tatsächlichen Entwicklung nicht gerecht. Das Edelmetall hat in den Jahren vor dem September 2011 eine Atem beraubende ... Weiterlesen... →

Aluminium und Bauxit: Einst wertvoller als das Gold – Teil 2

Aluminiumproduzenten erfreuen sich seit langem einer quasi stetig steigenden Nachfrage. Einen ersten Schub gab es im Zweiten Weltkrieg, danach schossen sowohl Aluminiumproduktion als auch der Verbrauch in die Höhe, unterbrochen nur durch kleinere Pausen im Aufwärtstrend. Der zunehmende Verbrauch hat vor allem mit den zahlreichen Einsatzmöglichkeiten des Werkstoffes in der Praxis zu tun. Weiterlesen... →

Aluminium und Bauxit: Einst wertvoller als das Gold – Teil 1

Kein Metall kommt häufiger in der Erdkruste vor als das Leichtmetall, mit dem wir uns in diesem Beitrag näher beschäftigen wollen: Aluminium. Tatsächlich ist das Leichtmetall sogar das chemische Element, das bei der Häufigkeit des Vorkommens in der Erdkruste auf Platz drei steht, hinter Sauerstoff und Silizium.

Dennoch hat es lange gedauert, bis Forscher auf Aluminium wirklich aufmerksam wurden. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts wurde es erstmalig beschrieben und hergestellt. Erst nach und nach entwickelten sich Verfahren, die zur großindustriellen Herstellung des Leichtmetalls genutzt werden konnten. War Aluminium zu seiner frühen Zeit wertvoller als Gold, hatte es sich mit diesem wertvollen Dasein mit Aufkommen der industriellen Fertigungsprozesse endgültig erledigt. Weiterlesen... →
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Junior-Miner: Zu viel Pessimismus im Markt? – Teil 2

Kevin Campbell, einer der Managing Directors bei Haywood Securities und ausgewiesener Rohstoffexperte, möchte nicht in die vielen Molltöne einstimmen, die derzeit in der Bergwerksbranche zu hören sind.

Zwar sieht auch Campbell eine Rezession, die vor allem die kleinen Unternehmen betrifft, dies allerdings sei zyklischer Natur. Damit stellt sich Campbell gegen andere Experten, die die Branche aus strukturellen Gründen in Gefahr sehen. Das Gerede von einer Existenzkrise sei übertrieben, glaubt Campbell, und hat gute Gründe für seine Einschätzung. Zum einen geht der Experte von einer notwendigen Marktbereinigung nach einer langen guten Phase der Branche aus. Die Bereinigung wird einige Unternehmen ... Weiterlesen... →
Silbermünze

Ist Silber wirklich der kleine Bruder des Goldes?

An der Börse wird das Silber gerne als kleiner Bruder des Goldes gesehen. Das stimmt, wenn man sich die Kursverläufe der beiden Edelmetalle anschaut, in weiten Teilen. Aber eben nicht zu 100 Prozent. Und so kommt es am Markt immer mal wieder zu Fehlkalkulationen.

Der jüngste Kursabsturz des Silbers könnte ein solcher Effekt sein. Im Kielwasser des schwachen Goldpreises ist die Feinunze Silber seit Anfang Oktober von 35,39 Dollar auf vergangene Woche erreichte 26,65 Dollar gefallen. Am Freitag hat sich der Feinunzenpreis stabilisieren können, sodass gute Chancen bestehen, dass der Silberpreis an der wichtigen und starken Unterstützung bei 26,07/26,77 Dollar nach oben abprallen kann. Die viel wichtigere Frage aber ist: War der vorherige Absturz berechtigt ... Weiterlesen... →
Bull and Bear - poster style

Junior-Miner: Zu viel Pessimismus im Markt? – Teil 1

Viel wurde zuletzt gesprochen und geschrieben über die Krise in der Bergbaubranche. Insbesondere die Juniors der Branche leiden unter einem heftigen Engpass bei der Finanzierung über die Börse für Explorationsarbeiten.

Das wird im Laufe dieses Jahres viele der kleinen Gesellschaften in Schwierigkeiten bringen und insolvent gehen lassen. Und so war die Stimmung auf jüngsten Konferenzen der Branche auch stark gedrückt. Zudem waren zahlreiche Warnungen zu hören, dass die Bergwerksbranche einen jahrelangen und schweren Schaden durch die aktuellen Finanzengpässe nehme. Kevin Campbell, Mitglied im Board of Directors von Haywood Securities Inc., ist dies viel zu viel Pessimismus. Campbell ist nah dran am Markt. Das ... Weiterlesen... →
The mine.

Bergbau in Kanada: Die Chancen in der Krise – Teil 3

Im zweiten Teil unser kleinen Serie über die Chancen kanadischer Minenunternehmen, aus der Krise der Branche zu kommen, haben wir die politische Seite beleuchtet.

Von Seiten der Landes- und nationalen Regierungen könnte die Branche einiges an Unterstützung bekommen, was die Wirtschaft des Landes stützen dürfte. Doch die Unternehmen müssen auch selbst ihre Hausaufgaben erledigen. Dabei sind vor allem zwei Dinge zu nennen: Kostenkontrolle und Finanzierung. Gerade im Rahmen der zurzeit extrem schwierigen Finanzierungsbedingungen an den Märkten müssen sich die Manager flexibel zeigen und mitunter etablierte Wege verlassen. Einige Konzerne reagieren auf ... Weiterlesen... →